Lieber Frank Toebs ! Welch eine erfreuliche Nachricht in Deinem Artikel. Ja, ich war auch Mitarbeiter der Fußball-Woche (vor 30 Jahren) und fühle mit allen Gleichgesinnten, die ohne Vorwarnung mit der Einstellung der doch recht beliebten Wochenzeitschrift konfrontiert wurden.
Als Herausgeber und Chefredakteur von TV Sport in Berlin hatte ich 25 Jahre lang mit finanziellen Problemen zu kämpfen, musste an den Erwerb von Senderechten, zusehends teurer werdende Produktionskosten, insbesondere für die Technik, sowie an Auflagen der Medienanstalt und steigende Gebühren für die Ausstrahlung denken. Als ich mit einem stark minimierten Team „www.sportick.eu“ ins Leben rief, ziehe ich mit meinen 87 Jahren gern den Vergleich, diese Aufgaben mit gleicher Freude, aber nun wesentlich entspannter bewältigen zu können. Immerhin zählte ich jeden Montag zu den absolut regelmäßigen Käufern der beliebten und informativen Fußball-Woche, insbesondere für den Amateur-Fußball. Wo hat oder hatte er sonst so ein Podium?
Ebenso aufbauend wurde ich dieser Tage sehr freundlich begrüßt: „Wer hat schon 25 Jahre lang eine lokale Fernsehsendung erfolgreich betrieben“? Vielleicht war es tröstend gemeint. Die Zahl der Fußballerinnen und Fußballer organisiert in den Vereinen in Berlin ist beträchtlich.
Wahrhaftig, es gibt Enthusiasten, das Fachblatt für Fußballer wieder erscheinen zu lassen. Hurra! Die gemeinsame Beratung nennt ein paar Fragen, die es noch zu klären gibt und auch ein paar Hindernisse, die aus dem Weg zu räumen sind. Das erste Saisonziel ist wohl (sehr spannend) nahe. Zur neuen Saison 2026/27 sollte es, zur Freude der Willigen und Leser, geschafft sein. Fürs Erste soll ein Sonderheft erscheinen. „Wir schaffen das“, es geht ans Eingemachte. Viel Glück und Stehvermögen sind allen zu wünschen….. Christian Zschiedrich
So sah es aus, das letzte Titelblatt. Die beliebte Fachzeitung Fußball-Woche („FuWo“) stellte am 13. Oktober 2025 das Erscheinen ein. Besonders viele ältere Leser atmeten tief durch, denn das Ende kam plötzlich. Die Mehrheit der Mitarbeiter war ebenfalls zuvor nicht informiert worden. Der Berliner Amateurfußball hatte sein Sprachrohr über Nacht verloren. Es sah lange nicht nach einer Idee zu einer Neuauflage aus. Print? Ist das überhaupt noch zeitgemäß? So fragten sich manche, die selbst auch schon länger keine Ausgabe mehr kauften. Das wäre aber unbedingt nötig gewesen, um ein interessantes E-Paper und eine moderne Webseite zu finanzieren. Noch günstiger (3,50 Euro) konnte bei wenig Printwerbung das Blatt nicht erstellt werden. Bekannt wurde nach der Einstellung leider, dass die „Paywall“, also die Bezahlschranke, in der Online-Präsenz inhaltlich leicht umgangen werden konnte. So etwas hätte nicht passieren dürfen. Es war dabei nur ein weiteres Steinchen im Mosaik mit dem Titel „Unzeitgemäße Form der Berichterstattung“.
Nun wurde bekannt, dass am Montag der Woche zu einem Treffen in den alten Redaktionsräumen gebeten wurde. Gastgeber waren nach der Abwicklung des Insolvenzverfahrens zwei mutige Kaufleute. Vater und Sohn aus der Familie Loest, die sonst vor allem als (Vorstands-) Mitglieder beim Oberligisten Eintracht Mahlsdorf bekannt sind. Sie sind die neuen Eigentümer des Traditionsblattes. Etwa zwanzig Teilnehmer berieten und tauschten sich dort zu einem Neustart aus. Die Loests sind dazu bereit. Ein Teilnehmer formulierte es so: „Sie brennen. Wenn jemand eine Neuauflage möglich macht, dann sie.“
Der Titel, das Archiv und die Redaktionsräume am alten Standort in der Tiergartener Lützowstraße sind gesichert. Die neuen Eigentümer haben vor, im April eine Art Crowdfunding zu starten. Die Fußball-Verbände aus Berlin (BFV) und vom Nachbarn, dem NOFV, sollen erneut um Unterstützung gebeten werden. Gleiches gilt für den Landessportbund, der bis zur Abwicklung eine Seite mit eigenen Berichten in der FuWo platzierte. Es sollen eine App und neue Webseite in Bearbeitung sein. In den Druck gehen soll mindestens ein Sonderheft, die traditionelle Einstimmung zum Saisonstart mit Fotos und Kadern der Klubs. Zum Beginn der Spielzeit 2026/27 möchte man dann auch wieder ein modernisiertes Blatt am Montagmorgen in den Verkaufsregalen sehen. Zunächst aber spricht man von Arbeitsgruppen, die noch einzelne Stufen in der Vorbereitung abgleichen sollen.
Was mit der aufwändigeren Erstellung (Print und Online) und der weiteren Redaktionsarbeit der vorherigen Mitarbeiter geplant ist, scheint bisher noch im Ungewissen zu liegen. Wie stets, wird es wohl auch um Bezahlung und überhaupt Kosten gehen – und um Sicherheit eines Arbeitsplatzes. Im Moment soll nach Aussage eines weiteren Teilnehmers deshalb die Suche nach redaktioneller Leitung des Projekts noch in vollem Gange zu sein. Viele der bisherigen freien Mitarbeiter würden sicher in ähnlicher Form wie bis zum 13. Oktober vergangenen Jahres wieder dazu stoßen.
Noch ist nichts in trockenen Tüchern. Ein Anfang scheint gemacht. Die Möglichkeit, wieder ein Sprachrohr für den Amateurfußball Berlins zu sichern, scheint nicht völlig utopisch. Wobei: werden auf Influencer-Content geeichte jüngere Leser und Leserinnen noch mit guter Berichterstattung und klassischen Interviews – ohne vordergründige Sensationen – zum Kauf gelockt werden können? Spätestens im August dieses Jahres – wenn der Ball wieder überall rollt – wissen alle mehr. Bereits jetzt hofft auch ein ehemaliger Mitstreiter wie ich, dass es zu einem Neustart kommt.
EHC Eisbären Berlin – Fischtown Pinguins Bremerhaven 1:3 (1:2/0:1/0:0)
Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt…., den Eisbären bot sich am ersten Tag im März des Jahres 2026 eine Gelegenheit die laufende Saison weiter zu retten. Ein Punkt trennte beide Mannschaften vor dem Spiel. Der aktuelle Tabellensechste Bremerhaven wollte alles daransetzen diesen Platz zu verteidigen. Die Eisbären hatten sich vorgenommen, mit einem Sieg, möglichst mit drei Punkten, an den Bremerhavener vorbeizuziehen. Bei einer Niederlage der Eisbären würde sich die Ausgangslage für den amtierenden Meister weiter verschlechtern und die Teilnahme an den Pre-Playoffs drohen.
Vor dem Spiel fand die Bannerzeremonie für einen weiteren ewigen Eisbären statt. Florian Busch, am 2. Januar 2026 41. Jahre alt geworden, spielte 18 Jahre lang für die Eisbären. Er war neben Eric Hördler, Jens Baxmann und Andre Rankel, ein Spieler aus dem goldenen 85er-Jahrgang der unter Pierre Page den Sprung aus dem Nachwuchs zu den Profis schaffte. Sein erstes DEL-Spiel für die Eisbären absolvierte er in der Saison 2002/03 und sein letztes am 15. September 2019. Insgesamt waren 793 Spiele in der DEL, dabei erzielte er 793 Punkte. Außerdem trug er 43-mal das Nationaltrikot, 2006 war bei Olympia in Turin dabei. Er hat seine Spuren in Berlin hinterlassen. Unvergessen sein Tor in der Overtime im vierten Play-off-Finalspiel 2008 in Köln zum dritten DEL-Titel der Eisbären. Der heute wieder in Tegernsee lebende Busch, der seine bayerische Herkunft stets betonte und stolz darauf ist, wollte als Spieler nie weg aus Berlin. Es gab einige Stimmen die meinten, dass er aus seinem Talent hätte noch mehr machen können.
Florian Busch eröffnete den Torreigen, Saison 2016/17 Fotos: Stephan Wenske
Nach der Bannerzeremonie mit launiger Ansprache von Florian Busch an die Fans in der Arena erwischten die Eisbären einen schlechten Start. Bereits in der 2. Spielminute gingen die Gäste aus Bremerhaven in Führung. Ex-Eisbär Nino Kinder wurschtelte trotz Bedrängnis eines Eisbären-Verteidigers die Scheibe ins Tor. Anschließend drückten die Eisbären auf den Ausgleich. Einen abgeprallten Puck schnappte sich in der 13. Minute C. J. Smith und erzielte im Alleingang das 2:0. Das war bitter, zuvor hatten die Eisbären, Powerplay und gute Chancen. Der Anschlusstreffer gelang in der 15. Minute. Für Bremerhaven war eine Strafe angezeigt und sechs Eisbären schafften es, den Puck in das Tor zu befördern. Torschütze war Leonhard Pföderl. So ging das Anfangsdrittel knapp an die Mannschaft aus Fischtown.
Es war im ersten Drittel nicht das Spiel der Eisbären. Drei Minuten waren im Mittelabschnitt gespielt, da checkte der Kapitän der Gäste Lean Bergmann in der neutralen Zone nieder. Bergmann versuchte sich handgreiflich zu revanchieren, bekam zwei Minuten und Christian Wejse durfte vorzeitig duschen. Immerhin hatten die Eisbären eine dreiminütige Überzahl und Möglichkeiten. Die Endstation vor der Torlinie hieß Kristers Gudlevskis. In der 35. Minute fing sich Korninian Geibel eine unnötige Strafe wegen einer Behinderung ein. Er musste sie nicht in voller Länge absitzen, Miha Verlice drückte den Puck hinter die Linie und die wieder war es ein Rückstand von zwei Toren. Wieder ein langer Weg zurück, hinzu kam ein Kristers Gudlevkis der einen sehr guten Tag erwischt hatte. In der 37. Minute wurde Jonas Müller nieder gecheckt. Es gab für den Sünder Adam Colt Conrad, nach Sichtung der Videobilder, nur zwei Minuten wegen Behinderung.
Vor dem Schlussdrittel stand die Frage, finden die Eisbären einen Weg zurück? Bremerhaven verteidigte und die Eisbären waren Dauergäste vor dem Gästetor. Es war ein fruchtloses Bemühen. Die Mannschaft von der Nordsee war clever und hatte einen guten Torwart. Eine dumme Strafe für Ty Ronning, wegen Beinstellens kostete zusätzlich Zeit. Der Anschlusstreffer hätte neue Kräfte freisetzen können. In den letzten fünf regulären Spielminuten wurde es in der Arena immer stiller, der Anhang aus Bremerhaven war deutlicher zu vernehmen. Bereits drei Minuten und 24 Sekunden vor dem Schluss nahm Serge Aubin den Goalie vom Eis. Das Problem Überzahl, die drohende Niederlage konnte nicht mehr abgewendet werden.
EHC Eisbären Berlin – Iserlohn Roosters 5:2 (1:1/1:0/3:1)
Mit Volldampf in den Endspurt der Hauptrunde der DEL, so die Hoffnung der Fans der Eisbären. Drei Heimspiele in Folge, ein zusätzlicher Grund, mit geblähten Segeln einen sicheren Playoff-Hafen erreichen zu können. Der sichere Hafen heißt Platz 6 der Schlusstabelle, um das Lotteriespiel Pre-Playoffs zu umgehen. Nach der Niederlage im Heimspiel Nummer Eins stellten sich die Iserlohn Roosters in der Arena vor. Die Mannschaft aus dem Sauerland kämpft noch um Platz 10, um die Teilnahme an den Pre-Playoffs, was die Eisbären für ihren Teil verhindern wollen.
Die Iserlohner hatten im Spieltag zuvor, während die Eisbären über eine Niederlage quittieren mussten, überraschend bei den Nürnberg Ice Tigers gewonnen. Beiden waren also hieß auf Punkte.
Das Anfangsdrittel verging mit leichten Vorteilen für die Eisbären. Sie waren bemüht. Große Torchancen ergaben sich nicht. Die Gäste waren zunächst auf Sicherheit bedacht und lauerten auf eventuelle Fehler. Es gab bis zum Powerbreak kaum Unterbrechungen. In der 15. Minute beförderte Iserlohns Julian Naparvnik den Puck hinter die Bande und musste von der Strafbank ansehen, wie Eisbären das Powerplay für den Führungstreffer nutzten. Es war Marcel Noebels, der die Vorlage von Mitchell Reinke per One-timer nutzte und Andreas Jenike im Tor der Roosters überwinden konnte. Es sprach einiges dafür, dass die Eisbären ihre Führung mit in die erste Pause nehmen konnten. Sie überstanden eine Überzahl, 50 Sekunden vor der Sirenen klingelte dann doch im Eisbärentor. Einen Moment nicht aufgepasst und es war passiert. Ein schneller Querpass, die Torecke war frei und Christian Thomas konnte den Puck im Tor unterbringen. Alles wieder von vorn mit Beginn des Mittelabschnitts.
Im Mittelabschnitt war noch nicht ganz eine Minute gespielt, da durfte die Arena wieder jubeln. Liam Kirk stibitzte den Punkt an der roten Linie und war auf und davon. Er überraschte Jenike mit einem Flachschuss in die kurze Torwartecke. Ein weiteres Powerplay in der 30. Minute konnten die Eisbären nicht nutzen. Sie versuchten Druck zu machen und ein weiteres Tor nachzulegen. Ein kleinerAufreger dann in der 34. Minute, Iserlohn traf die Latte. Vorsichtshalber gab es eine Überprüfung der Videobilder, es blieb bei der Entscheidung, kein Tor. In der 38. Minute erwischte es die Eisbären erneut mit einer Strafzeit, die sie schadlos überstanden.
Für den Schlussabschnitt hatte Eisbärenverteidiger Adam Smith im Pauseninterview. Wir müssen ein drittes Tor nachlegen sonst könnte es schwer werden. Iserlohn kann schnell zurückschlagen. Leider hatte er recht. Den Eisbären gelang schnell das 3:1. Lester Lancaster packte einen Vorschlaghammer aus und beförderte den Puck unter der Latte ins Tor, so geschehen in der 42. Minute. Nur zwei Minuten später war der etwas komfortablere Vorsprung wieder dahin. Powerplay für Iserlohn und es war der Roosters Kapitän Colin Ugbekile, der eine Vorlage von Taro Jentzsch veredelte. So blieb es spannender als nötig.
In der 51. Minute stellte erneut Lancester, eigentlich ist ja mehr für das Verhindern von Toren zuständig, den alten Vorsprung wieder her. Das Tor war eine Gemeinschaftsproduktion der vierten Sturmreihe, Lancester, Manuel Wiederer und Eric Hördler.
In der Schlussphase fingen sich die Gäste noch eine Strafzeit ein. Erleichterten den Eisbären etwas die Aufgabe, den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Der Dreier war im Kasten und aus Bremerhaven kam die Kunde, dass der Platz 6 bis auf einen Punkt herangerückt ist. Mit der Schlusssirene fiel sogar ein weiterer Treffer. Markus Vikingstad traf in leere Tor
Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin
Zu vierten Mal treten die Wasserfreunde Spandau 04 in der 1. Bundesliga im Jahre 2026 nach der langen EM-Pause am Samstag im nationalen Oberhaus an. Beim OSC Potsdam (22:9), daheim gegen den SV Cannstatt (23:7) und beim Duisburger SV 1898 (24:11) zeigten sich die Schützlinge von Trainer Marin Restovic jeweils torhungrig und spielfreudig. Nun folgt am Samstag, 28.02.2026 in der heimischen Schwimmhalle Schöneberg das Spiel gegen die SG Neukölln, das trotz des vermeintlichen besonderen Lokalderby-Charakters ein Duell zwischen David und Goliath ist.
Das Hinspiel, an gleicher Wettkampfstätte, mit der SGN als Gastgeber, endete 31:8 zugunsten des Rekordmeisters, in ähnlichen Regionen wird sich das Resultat auch diesmal bewegen. Aktuell empfängt der Tabellen-Zweite Spandau den Siebenten und Vorletzten Neukölln, der in seinen letzten Partien mehr oder weniger eine „Schießbude“ war. Am 14. Februar 2026 kassierte die Mannschaft von (Ex-Spandauer) Andreas Schlotterbeck bei Meister Waspo in Hannover eine 6:38-DWL-Rekordniederlage.
Diesen desaströsen Gesamteindruck wollen die Neuköllner zumindest partiell korrigieren, auch wenn die Rollen klar verteilt bleiben. Für Spandau ist die „20-Tore-Marke“ nur ein Zwischenziel, das Spiel nur eine Aufbaumarke für die nahenden Meisterschafts-Playoffs. In der Hauptrunde der A-Gruppe der DWL stehen für die Wasserfreunde noch folgende Begegnungen an:
EHC Eisbären Berlin – Straubing Tigers 2:3 (1:0/1:3/0:0)
Beim amtierenden Meister Eisbären Berlin, die trotz der vier Teilnehmern am olympischen Eishockeyturnier auf einen gelungenen Re-Start hoffen, mussten bereits in der Vorbereitung einen Dämpfer hinnehmen. Beim Testspiel in Wolfsburg verletzte sich Goalie Jake Hildebrand. In einer Pressemitteilung ließen die Eisbären verlauten: „Ein Comeback in der laufenden Saison wird vom Heilungsverlauf abhängen. Eisbären-Cheftrainer Serge Aubin muss neben Hildebrand auch auf Patrick Khodorenko und Blaine Byron verzichten. Die beiden Stürmer werden die gesamte restliche Saison verletzungsbedingt nicht mehr zum Einsatz kommen.“ Die schier unglaubliche Verletzungsmisere in der laufenden Saison setzt sich fort. Aktuell leider auch bei der im Eishockey hochsensiblen Position des Torhüters. Eisbären-Sportdirektor Stéphane Richer sagt: „Die Nachricht ist natürlich sehr bitter für uns. Jake ist ein wichtiger Pfeiler und starker Rückhalt unserer Mannschaft. Wir werden ihn selbstverständlich bestmöglich in der Reha unterstützen. Unsere anderen Torhüter Jonas Stettmer und Lennart Neiße genießen unser volles Vertrauen.“
Jake Hildebrand spielt seine dritte Saison für den Hauptstadtclub. In den beiden vorherigen Spielzeiten gewann der US-Amerikaner mit den Eisbären jeweils die Deutsche Meisterschaft. Der Linksfänger absolvierte bislang insgesamt 127 DEL-Spiele für Berlin, in denen er 91 % aller gegnerische Torschüsse entschärfte. In der laufenden Spielzeit kommt der Torhüter auf 30 DEL-Spiele für die Eisbären und eine Fangquote von 89,04 %.
Ein erfolgreicher Re-Start wäre der direkte Einzug in das Playoff-Viertelfinale. Der dafür notwendige Platz 6 in der Tabelle ist noch in Reichweite. Die Aufgabe ist nicht leichter geworden, der Ausgang, angesichts der Verletztenmisere ungewiss. Die Olympiafahrer hatten eine im Großen und Ganzen positive Erfahrung. Bei Olympia dabei waren auch Eisbären-Cheftrainer Serge Aubin und Alexander Sulzer von den Fischtown Pinguins. Sie assistierten dem Bundestrainer Harold Kreis. Am kommenden Sonntag, 1. März 2026 kommt Bremerhaven nach Berlin, sie sind ein direkter Konkurrent im Kampf um den begehrten Einzug ins Viertelfinale.
Vor dem Spiel gegen die Straubing Tigers gab es Gedenkminute für den ehemaligen Co-Trainer der Eisbären Vince Malette. Er war von 2010 bis 2015 bei den Eisbären tätig und an drei Meistertiteln beteiligt.
Der Re-Start gelang nicht. Im ersten Drittel war beiden Mannschaften anzumerken, dass eine Wettkampfpause hinter ihnen lag. Testspiele sind kein ganz so vollwertiger Ersatz für den Wettkampf. Die ersten Torchancen hatten die Gäste aus Straubing, nach knapp fünf Minuten kamen die Eisbären zu ihrer ersten Gelegenheit. Eine Riesenchance ließ Lean Bergmann in der 7. Minute liegen. Ein Puckverlust vor dem Straubinger Tor, Bergmann hatte nur noch Henrik Haukeland vor sich und verzog. Ein Powerplay in der 14. Spielminute brachte die Führung für die Eisbären. Sie brauchten nur 8 Sekunden und zwei Schlägerberührungen, um den Puck im Tor zappeln zu lassen. Der Torschütze war Ty Ronning. Mit dem knappen Vorsprung ging es in die erste Drittelpause.
Im Mittelabschnitt drehten die Gäste das Spiel. Ein Doppelschlag in der 25. und 27. Minute brachte die Eisbären ins Hintertreffen. Einer torgefährlichste DEL-Verteidiger, trägt das Trikot der Straubing Tigers mit der Nummer 92 und heißt Marcel Brandt. Er traf doppelt. In der 31. Minute erhöhten die Gäste auf 3:1 und die Eisbären wirkten geschockt. Sie mussten sich mächtig schütteln. Sie gaben nicht auf und in der 37. Minute blitzte kurz das Meistereishockey auf. Andreas Eder verkürzte auf 2:3.
Der Schlussabschnitt war ein offener Schlagabtausch. Die Eisbären warfen alles nach vorn. In der 49. Minute hatten sie eine Chance im Powerplay und trafen leider nur den Pfosten. Sieben Minuten vor dem regulären Spielende kassierte Frederik Tiffels eine Strafe wegen unnötiger Härte. Die Unterzahl überstanden sie. In den Schlussminuten deckten sie das Straubinger Tor mit Schüssen ein. Jonas Stettmer ging aus dem Kasten, ein Tor gelang den Eisbären nicht mehr. Die Gäste brachten ihre knappe Führung ins Ziel.
Ein enttäuschter Eisbären-Trainer fasste ohne weitere Nachfragen das Spiel so zusammen: „Nach der langen Pause waren wir zunächst noch etwas eingerostet. So war unsere knappe Führung nach dem Startdrittel etwas glücklich. Das Mitteldrittel hat mir dann überhaupt nicht gefallen. Wir waren viel zu passiv und haben den Tigers zu viel Raum und Zeit gelassen. Straubing war die bessere Mannschaft und hat einige gute Spielzüge aufgezogen. Im Schlussdrittel haben wir noch einmal Druck aufgebaut. Uns lief dann jedoch die Zeit davon. So wie in der Schlussphase des dritten Spielabschnitts müssen wir von Beginn an auftreten. Das ist uns nicht gelungen, daraus müssen wir lernen. Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir unser Spiel über die gesamte Spieldauer aufziehen.“
Bereits am kommenden Freitag, 27.02.2026 haben die Eisbären in einem weiteren Heimspiel gegen Iserlohn eine weitere Chance, die dringend benötigten Punkte für eine bessere Ausgangsposition in den Playoffs zu holen.
BR Volleys vs. VC Olympia Berlin ist eine Begegnung, die traditionell im Sportforum Hohenschönhausen steigt, auch wenn es sich diesmal um das offizielle Heimspiel des Deutschen Meisters handelt. Am Mittwoch (25. Feb. 2026 um 18.30 Uhr) wird das zweite kleine „Berlin-Derby“ der Saison ausgetragen und von einem Stop der Olympia-Kiez-Tour begleitet. Zum Bürgerdialog ist nach dem Match auch BR Volleys Kapitän Ruben Schott zu Gast.
Zum ersten Mal seit Jahresbeginn liegt vor den BR Volleys keine englische Woche. Das Match gegen den VCO Berlin ist das einzige, das noch zwischen den Männern in Orange und ihrem Heimspiel am 04. März 2026 gegen Gas Sales Bluenergy Piacenza (ITA) im CEV Cup liegt. „Wir können etwas durchatmen, müssen am Mittwoch aber trotzdem unsere Pflicht erfüllen und das Spiel seriös angehen“, sagt Außenangreifer Moritz Reichert vor dem Aufeinandertreffen mit dem Tabellenletzten der Bundesliga. Der VCO feierte seinen ersten und einzigen Saisonsieg Mitte November beim ASV Dachau (3:2). Seitdem warten die Youngster, die am Bundesstützpunkt auf eine Profikarriere hinarbeiten, auf ein weiteres Erfolgserlebnis, konnten gegen die weitere nationale Konkurrenz maximal einen Satzgewinn verbuchen. Zuletzt waren der TSV Haching München (0:3) und die Dachauer (0:3) im Sportforum deutlich überlegen. Das Team von Coach Grzegorz Rys kämpft die Saison über damit, ein gesamtes Spiel lang das Niveau des Gegners zu erreichen. Einige Akteure wie der hochveranlagte Berliner Diagonalangreifer Kilian Schmiedeke plagen sich dazu auch immer wieder mit Verletzungsproblemen.
Das BR Volleys Team fährt mit einem 3:0-Erfolg gegen die cerebricks Volley Goats Mitteldeutschland in den Berliner Osten. Dabei wussten unter anderem Maximilian Treiter und Arthur Wehner als MVP zu gefallen. Cheftrainer Leal möchte mit seiner Mannschaft an das Gezeigte anknüpfen und könnte wieder Belastungssteuerung betreiben. Dabei wird Benjamin Kirsch, der für beide Clubs spielen dürfte, das Trikot des Rekordmeisters tragen und somit auf seine Teamkollegen treffen. Nationalspieler Reichert freut sich auf den Volleyballabend: „In den Spielen gegen den VCO herrscht immer eine schöne Dynamik. Die Zuschauer feiern die Aktionen beider Mannschaften gleichermaßen. Ich mag das. Die Jungs werden gegen uns sicher wieder alles reinhauen.“ Im Hinspiel (15:25, 20:25, 15:25) boten die Talente vor allem im zweiten Satz gut Paroli. Darauf sind die BR Volleys eingestellt, müssen im Kampf um die Tabellenspitze aber konsequent drei Punkte einfahren.
Von 17 bis 21 Uhr macht rund um das Spiel die Kiez-Tour der Berliner Olympia-Bewerbung Halt im Sportforum. Alle Berlinerinnen und Berliner sind dort eingeladen, ihre Ideen, Wünsche und Perspektiven einzubringen. So sollen Olympische und Paralympische Spiele entstehen, die von der gesamten Stadt getragen werden und zeigen, wie vielfältig und kreativ Berlin ist. Fans können zu diesem Anlass nach dem Spiel auch mit Ruben Schott ins Gespräch kommen.
Tickets Da es sich um das offizielle Heimspiel der BR Volleys handelt, haben Saisonkarten Ihre Gültigkeit. Kaufkarten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich. Beim Vorzeigen seiner Eintrittskarte für das Heimspiel gegen die Volley Goats oder Perugia erhalten Fans am Mittwoch beim Match im Sportforum 3,- Euro Rabatt an der Abendkasse.
Tombola Beim Auftritt der BR Volleys im Sportforum veranstaltet der VCO eine Tombola.
Nächste Spiele: 25.Februar | 18.30 Uhr | Sportforum Hohenschönhausen | vs. VC Olympia Berlin 04. März | 19.30 Uhr | Max-Schmeling-Halle | vs. Gas Sales Bluenergy Piacenza (CEV Cup)
Ein vom Engagement her gegenüber dem vergangenen Wochenende wie ausgewechselt spielendes BBSC-Team entführte 3 Satzgewinne und einen Punkt aus Bayern.
TV Planegg-Krailling – BBSC Berlin 2:3 (-18, 19, -21, 13, 6)
Der Tabellenvierte aus der Nähe von München schaute nicht schlecht, als der Berliner Tabellenletzte am Samstag, 21.02.2026, nach Sätzen mit 2:1 in Führung ging. Die Gäste hatten sich offensichtlich vorgenommen, das Auftreten des letzten Wochenendes in die Annalen der Geschichte zu verbannen. Berlins Trainer Manuel Müller sprach nach dem Spiel von einer phasenweisen besten Saison-Performance seines Teams, das mit starken Angriffen sowie einer stabilen Feldabwehr die Schmach des vergangenen Wochenendes tatsächlich hat vergessen lassen. Ab dem 4. Satz setzte Planegg mit einer deutlichen Tempoverschärfung und aggressiveren Angriffsspiel wieder die Maßstäbe – doch der eine gewonnene Punkt erfreute die Gäste trotzdem. Zur Berliner MVP wurde Paula Reinisch gewählt, die mit einer sicheren Abwehr und platzierten Angriffsschlägen (18 Treffer) auffiel.
TV Dingolfing – BBSC Berlin 3:1 (20, 14, -20, 15)
Am Sonntag, 22.02.2026, zahlte der BBSC der körperlichen und mentalen Belastung des Wochenendes Tribut. Die einheimischen Dingos wollten sich für die Hinspiel-Niederlage revanchieren und kämpften unbändig gegen ein Berliner Team, dem schlicht trotz einiger Wechsel ein paar Körner nach den 5 Sätzen des Vorabends fehlten. Da fehlte die letzte Konzentration und der BBSC musste gerade in langen Rallies immer wieder die Punktgewinne der Gastgeberinnen hinnehmen. Zwar gelang mit dem Gewinn des 3. Satzes noch eine Ergebnisverbesserung, doch mit Beginn des insgesamt 9. Satzes des Wochenendes war dann die Luft auf Berliner Seite eng (16:4-Zwischenstand). Bei den Berlinerinnen überzeugten erneut Reinisch und Grätz, aber auch Maja Pahlke (mit 13 Treffern zur MVP gewählt).
Trainer Müller konstatierte: „Ohne Druck am Samstag nah dran an der Überraschung und Sonntag teuer dafür bezahlt. Einigen Spielerinnen war die Vorbelastung deutlich anzumerken.“
Die nächsten Heimspiele folgen am Wochenende 07. und 08. März 2026 gegen Köln und Planegg.
Für den BBSC am Wochenende im Einsatz: Sophia Minled, Noelani Kleiner, Sarah Nur Kayadibi, Romy Birnbaum, Paula Reinisch, Anna-Lena Vogel, Annalena Grätz, Angelina Meyer, Maja Pahlke, Hanna Christin Lengkey, Antonia Lutz, Alina Gottlebe-Fröhlich, Luz Götte, Melani Ligacheva
Am 23. Spieltag durchbrach der 1. FC Union endlich seine Serie an sieglosen Spielen, während Hertha in Paderborn einen herben Absturz erleben musste. Einen Sieg hatte man weder von den Eisernen noch von der Alten Dame erwartet, die Spielausgängen waren einigermaßen überraschend. Am Samstag, 21.02.2026, zur besten Fußballzeit am Nachmittag feierte der 1. FC Union einen 1:0 Erfolg gegen Bayer Leverkusen. Sie machten in ihrem Matchplan nicht den Fehler, im Vergleich des Spiels gegen Dortmund, den Ball weitgehend dem Gegner zu überlassen und auf die Umschaltmomente zu hoffen. Erstaunlicherweise übernahm die Baumgart Elf gleich die Initiative. Bis zur Halbzeitpause hatten das Heimteam 44 % Ballbesitz, ein erstaunlicher Wert gegen eines der spielstärksten Mannschaft der Bundesliga. In der 28. Minute packten die Gäste ihr Geschenk aus. Leverkusens Kapitän Robert Andrich wollte einen Ball mit dem Körper abschirmen, ihn ins Aus trudeln lassen, mit Abstoß vom Tor sollte es weitergehen. Rani Khedira spitzelte dazwischen und hob den Ball ins Tor. So kann es gehen, einen Moment nicht aufgepasst und schon ist es passiert. Im Interview nach dem Spiel nahm dann auch Andrich die Schuld auf sich, kurz und bündig: „Sowas darf mir nicht passieren.“
Mit einem Rückstand in die Pause zu gehen, das war den Leverkusenern schon lange nicht mehr passiert. Die zweite Halbzeit verging ohne Wertung. Die Eisernen taten, was sie am besten können, das eigene Tor verteidigen. Es ergaben sich, da Leverkusen mehr und mehr alles nach vorn werfen musste, einige gute Möglichkeiten, das Spiel vorzuentscheiden. Ein bisschen Matchglück hatten sie auch, das gehört eben dazu. Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen. Das war mal kein Antifußball.
Von der Hertha gibt nichts Positives. Trainer Stefan Leitl wollte noch mehr offensive Akzente setzen und schickte seine Mannschaft mit einem 5-2-3 gegen den Ball (3-4-3 bei Ballbesitz) in Paderborn auf den Rasen. Das Experiment misslang, vor allem im Mittelfeld klafften große Lücken, darunter litt das Aufbauspiel. Das Ergebnis war ein 2:5 Klatsche. Wurde hier die Taktik zur Fallgrube?
In diesem Spiel waren die Berliner in allen Bereichen unterlegen, hatten keine Chance ins Spiel zu kommen. Bereits zur Pause lag Hertha mit 1:3 hinten und wie zufrieden der Trainer mit der Leistung war, zeigte sich darin, dass bereits mit Beginn der zweiten Spielhälfte drei Spieler ausgetauscht wurden. Insgesamt war es ein Tag zum Vergessen und mehr als nur ein Dämpfer für das angestrebte Saisonziel. Solch einen Auftritt dürfen sie sich einfach nicht erlauben.
Nach einer klaren Heimniederlage zum Abschluss der Gruppenphase sind die Berlin Recycling Volleys aus der CEV Champions League 2026 ausgeschieden. Erstmals in der Vereinsgeschichte spielten die Berliner in der Poolphase der Königsklasse vor ausverkauftem Haus, doch gegen ein eindrucksvoll aufspielendes Sir Sicoma Monini Perugia war kein Ankommen. Durch das 0:3 (17:25, 18:25, 20:25) rutschen die Hauptstädter in der Gruppe auf Platz drei und setzen ihre internationale Reise im CEV Cup fort. Dort steigt am 04. März 2026 das Viertelfinalhinspiel gegen Gas Sales Bluenergy Piacenza in Berlin.
Nach eindrucksvoller Eröffnung, bei der 8.553 Zuschauer den Volleyballtempel in Orange und Weiß tauchten, war alles bereitet für einen besonderen Volleyballabend. Alexandre Leal hielt für die volle Max-Schmeling-Halle eine Überraschung in der Startformation bereit. Simon Plaskie durfte anstelle von Kapitän Ruben Schott starten und erzielte auch den ersten Punkt für die Berliner (1:3). Nach guten Abwehraktionen in der Anfangsphase gelang dem Belgier auch der Ausgleich (4:4), dazu setzte Florian Krage-Brewitz im Angriff ein Ausrufezeichen (8:8). Doppel-Weltmeister Giannelli & Co zeigten sich davon erwartbar unbeeindruckt und bewiesen Weltklasse in der Verwertung ihrer starken Block-Feldabwehr (10:13, 12:16). Auch in der Annahme bekamen die BR Volleys zunehmend Schwierigkeiten (13:19, 15:22) und so sorgte der Pole Semeniuk für den ersten Satzgewinn der auftrumpfenden Gäste (17:25).
Der italienische Tabellenführer ließ nicht nach und den BR Volleys gelang es nicht, die nötige Energie zu entfachen. Als der Deutsche Meister auch im zweiten Durchgang deutlich hinten lag (4:9), brachte Leal Ruben Schott und Nolan Flexen in die Partie. Flexen blockte nach überragender Rettung von Kyle Dagostino (7:10), aber die Italiener stoppten Schott per Block nicht weniger spektakulär (8:14). So blieb der Titelverteidiger absolut dominant (10:19), weshalb auch noch Arthur Wehner und Daniel Malescha per Doppelwechsel zeitweise in die Partie kamen. Ein Ass von Krage-Brewitz war ein kurzer Lichtblick (13:20), aber letztlich hatte der Bundesligist wenig zu bestellen (18:25). Für den dritten Durchgang blieben Schott und Flexen auf der Platte und die ersten drei Berliner Punkte gingen auf das Konto des Amerikaners (3:2). Knigges Block gab der Stimmung einen Schub (8:6), doch drei leichte Angriffsfehler später waren die BR Volleys wieder gehörig unter Druck (10:13). Nach zwei Asses von Jake Hanes lag nochmal etwas in der Luft (13:13), allerdings blieb sein Tipp-Versuch im Netz hängen (16:18) und die Männer in Orange fanden keinen Weg aus ihrer Rotation (16:21). Also zauberte Giannelli noch einmal und so besorgte Plotnytskyi seiner Mannschaft sieben Matchbälle (17:24). Zur Freude des Publikums wehrten die BR Volleys drei davon ab, dann setzte Knigge sein Service ins Aus (20:25). Aufseiten der in allen Elementen überlegenen Italiener wurde Giannelli MVP und Wassim Ben Tara Topscorer (15 Punkte). Als einziger Berliner kam Jake Hanes auf einen zweistelligen Wert (14 Punkte).
In einem dramatischen Match setzte sich Guaguas Las Palmas bei VK Lvi Prag mit 3:2 durch. So zogen die Spanier nach Siegen und Punkten mit den Berlinern gleich, verfügen aber über den besseren Satzquotienten (Las Palmas 12:14 = 0,86, Berlin 10:12 = 0,83) und ziehen in die nächste Runde ein. Als zweitbester Gruppendritter verpassen die BR Volleys auch denkbar knapp den „Bonusplatz“, der noch für die Playoff-Runde gereicht hätte und spielen im CEV Cup weiter. Dort kommt der Gegner ebenfalls aus Italien und heißt Gas Sales Bluenergy Piacenza. Es wartet also der nächste Hochkaräter. Tickets für das Hinspiel sind ab sofort erhältlich.
Stimmen zum Spiel Simone Giannelli: „Es ist immer schön, in dieser Arena in Berlin zu spielen. Es war eine wirklich tolle Kulisse. Wir wussten, dass es nicht einfach werden würde, aber wir haben ein großartiges Match gespielt, in jedem Satz. Wir sind glücklich über das Weiterkommen und den Einzug in die nächste Runde.“
Matthew Knigge: „Perugia hat rund um Qualitätsvolleyball gezeigt. Von der Aufschlaglinie haben sie sechs konstante Spieler, dazu drei super Annahmespieler, die uns zu vollem Risiko im Aufschlag zwingen. Auch ihre Block-Defense zwingt uns, nah an der Perfektion zu spielen, um zu punkten. Wenn die Chancen so klein sind, müssen wir perfekt oder exzellent agieren. Davon waren wir heute weit entfernt. Ihr Level kennen wir weder aus dem Training noch aus Pflichtspielen. Jetzt schauen wir nach vorn auf die Aufgaben in der Bundesliga und im CEV Cup. Das heutige Spiel gab uns einen Eindruck, wo wir unser Spiel hinentwickeln müssen, um gegen solche Gegner bestehen zu können.“
BR Volleys Formation Moritz Reichert + Simon Plaskie (AA), Florian Krage-Brewitz + Matthew Knigge (MB), Fedor Ivanov (Z), Jake Hanes (D) und Kyle Dagostino (L) | Eingewechselt: Nolan Flexen, Ruben Schott, Daniel Malescha, Arthur Wehner