VSG Altglienicke – Pokalsieg trotz Unterzahl

Altglienickes Torwart Luis Maria Zwick als Spieler des Tages ausgezeichnet

Am vom DFB initiierten Finaltag der Amateure finden in Berlin stets zwei Endspiele statt. Bevor im Olympiastadion am Abend die Fußballsaison im Wesentlichen ihren Abschluss findet, wird zuvor zu mittäglichen Stunde der Landespokalsieger ermittelt. Die Spielstätte ist seit einigen Jahren nicht weit vom Olympiastadion entfernt. Das inzwischen altehrwürdige Mommsenstadion, 1930 eingeweiht, bietet nach einigen Schönheitsreparaturen einen würdigen Rahmen, leider gibt es noch einiges zu bemängeln. Die Beschallungsanlage und der Rasen müssen dringend überholt werden.

Wenn es der DDR-Serienmeister BFC Dynamo ins Endspiel schafft, ist eine beachtliche Zuschauerzahl garantiert, verbunden mit dem Nachteil einer erhöhten Polizeipräsenz, was die Kosten für die Allgemeinheit ansteigen lässt. Die beiden Endspiele hatten eine Gemeinsamkeit. Die amtierenden Pokalsieger schafften es nicht, den Pott zu verteidigen. Unter den offiziell verkündeten 7.639 Zuschauern waren auch einige die sich als Bayern oder Fans des VfB Stuttgart zu erkennen gaben.

Es war der erste warme Sommertag in Berlin, die Temperaturen auf dem Rasen ließen eher Urlaubsgefühle aufkommen, als harten Wettkampfsport. Im Gegensatz zu dem Abendspiel, wo die Spannung lediglich bis zur Hälfte der 2. Halbzeit andauerte, bekamen die Besucher im Mommse einen Nachschlag geboten. Nach der regulären Spielzeit stand es 1:1. In der 8. Spielminute nutzte der BFC durch Ivan Knezevic einen Fehler der Altglienicker Abwehr zur Führung. Zuvor ließ die Elf aus Altglienicke zwei dicke Möglichkeiten liegen. Der BFC traf dagegen gleich mit dem ersten Torschuss. Bis zur Halbzeit stürmte nur die VSG Altglienicke, sie belohnten sich nicht. Entweder war BFC-Keeper Nicolas Ortegel auf dem Posten oder die Schüsse verfehlten ihr Ziel. In der 37. Minute war der Ball im BFC – Gehäuse, gleichzeitig ging die Fahne nach oben, leider ein Abseitstreffer. Der mehr als verdiente Ausgleich fiel in der zweiten Minute der Nachspielzeit, der bis dahin auffälligste Akteur der Altglienicker Sydney Mohamed Sylla war der Torschütze.

Die im Nachhinein wohl spielentscheidende Szene ereignete sich in der 48. Minute. Schiedsrichter Sven Schröder zeigte auf den Strafstoßpunkt. Willi Reincke war etwas zu sehr geschubst und bearbeitet worden. Leandro Putaro hatte den Ball bereits in der Hand und wollte zur Ausführung schreiten, da kam von der Bank das Zeichen zum Wechseln. Für Putaro kam Rufat Dadashov, der frisch von der Bank den Strafstoß ausführte. Halbhoch, vom Schützen rechts neben den Pfosten, der Torwart ahnte die Richtung und der Ball war abgewehrt. Eine ungewöhnliche Maßnahme, auf Nachfrage in der Pressekonferenz nach dem Spiel räumte BFC-Trainer Sven Körner ein, einen Fehler gemacht zu haben. Der BFC stellte taktisch um und kam zu weiteren Möglichkeiten. Altglienicke setzte immer wieder Nadelstiche. In der 88. Minute sah Mehmet Ibrahimi nach einem Foul die gelbe Karte, es war seine zweite im Spiel. Altglienicke spielte nur noch mit 10 Spielern und die Verlängerung stand bevor.

In der Verlängerung verschoben sich, bedingt durch den Platzverweis, die Spielanteile zum BFC. Das Tor gelang den Blauen aus dem Berliner Süden. In der 103. Spielminute beförderte der drittligaerfahrene Jonas Nietfeld den Ball ins Netz. Es war noch genug Zeit für den BFC. Die hohen Tempraturen forderten von allen Akteuren ihren Tribut und Luis Zwick im Tor der Altglienicker steigerte sich von Aktion zu Aktion, brachte die Angreifer schier zur Verzweiflung. Er hielt den Sieg fest und wurde zum Spieler des Tages gewählt. Er selbst gab zu, in der Nacht zuvor schlecht geschlafen zu haben.

Die VSG Altglienicke darf sich jetzt auf die Auslosung der erste Runde im DFB-Pokal freuen, einen Wunschgegner haben sie nicht, wie wäre es mit Union oder Hertha, ließ Dan Twarzik vernehmen. Das hätte auch den Vorteil, dass das Problem der Spielstätte gleich mit geklärt wäre.

Text und Fotos: Hans-Peter Becker

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Nicht gewonnen und doch um einen Platz verbessert

Füchse spielen gegen Hannover 30:30

Wechselbäder, also das Hin und Her zwischen warm und kalt, sind in der Medizin eine seit langem bewährte Therapieform. Damit sollen sowohl das vegetative, als auch das Herz- und Kreislaufsystem trainiert werden. Welche Auswirkungen dagegen Wechselbäder während eines Handballspiels, ein langes Hin und Her zwischen Sieg oder Niederlage, auf die Gesundheit der Fans haben, ist noch nicht ausreichend erforscht. Beim Spiel zwischen den Füchsen und dem TSV Hannover Burgdorf hätten dazu interessante Studien durchgeführt werden können.

Die Gastgeber, ganz darauf fixiert im Kampf um Platz zwei Boden gutmachen zu können, da Konkurrent Flensburg in Magdeburg spielte, begannen konzentriert und warfen einen drei-Tore-Vorsprung heraus – 6:3/12. Diese Führung hatten sie auch den überragenden Aktionen von Torhüter Lasse Ludwig zu verdanken (17 Paraden insgesamt), der einige freie Würfe der Niedersachsen entschärfte und damit die Dysfunktion seiner Abwehr ausbügelte. Allein zweimal parierte er Bälle von Burgdorfs Kreisläufer Justus Fischer. Statt der Fortsetzung des erfolgreichen Beginns mussten die 8.601 Zuschauer jedoch registrieren, dass die Füchse nicht nur den Spielfaden aus der Hand gaben, sondern, dass er ihnen komplett gerissen war.

Missverständnisse im Angriffsspiel, dazu Fehlwürfe in Reihe, von Arino über Hakun West und Marsenic sogar bis zu Gidsel, waren die Folge. In dieser Black-out-Phase der Gastgeber wandelte die Hannoveraner ihren drei-Tore-Rückstand in einen vier-Tore-Vorsprung – 15:11/30. Das Erlebte fasste Trainer Nicolej Krickau später so zusammen. „Wir waren heute gar nicht in der nötigen Verfassung. Kollektiv sowie individuell waren wir zu weit entfernt von unseren Stärken“.

Der Wille auf Veränderung war den Berlinern mit Wiederanwurf anzumerken. Durch Treffer von Lichtlein, Freihöfer und Gidsel wurde binnen sieben Minuten der Ausgleich erzielt und beim 19:18/43. erstmals seit der 14. Minute wieder eine Führung er-reicht. Da die Gastgeber sich jetzt auf ihre Stärke, den variablen Tempohandball besannen, wurde daraus in den besten Momenten sogar ein drei-Tore-Vorteil – 26:23 (49.) Die Gäste wankten, aber fielen nicht, weil es den Füchsen an Konsequenz mangelte, was sich in des Trainers Kritik niederschlug. „Bei einem Drei-Tore-Vorsprung müssen wir das Momentum auf unserer Seite behalten. In dieser Phase waren wir erneut nicht effektiv genug“.

Nach wechselnder Führung in der Crunchtime, bot sich 45 Sekunden vor Schluss doch noch die Chance auf den Sieg. Dass nach einer Auszeit ausgerechnet Welthandballer Mathias Gidsel den Wurf versemmelte, passte zu diesem aus Berliner Sicht durchwachsenen Abend. Das 30:30 entsprach am Ende durchaus dem Spielverlauf. Einen etwas positiveren Anstrich bekam das Ergebnis erst Stunden später, als die Flensburger Niederlage in Magdeburg (30:31) feststand. Dadurch kletterten die Füchse dank des besseren Torverhältnisses auf Platz zwei vor den punktgleichen Flensburgern, die am letzten Bundesliga-Spieltag (7. Juni 2026) zur wohl entscheidenden Partie in der Max-Schmeling-Halle aufkreuzen. Zuvor müssen die Berliner zweimal auswärts ran – in Eisenach und Melsungen.

Für die Füchse erfolgreich: Andersson (4), Grøndahl (2/1), Lichtlein (4), Gidsel (9), Freihöfer (4/3), Langhoff (1), av Teigum (1), Marsenić (5).

Herbert Schalling

Gelingt dem BFC Dynamo die Pokalverteidigung?

Am 23. Mai 2026 ist es wieder so weit, im Mommsenstadion messen im Endspiel um den Landespokal Berlin die VSG Altglienicke und der BFC Dynamo ihre Kräfte. Dem Sieger winkt neben der Ehre auch die lukrative Antrittsprämie für die erste Runde im DFB-Pokal. Einen ausgemachten Favoriten gibt es in der aktuellen Auflage nicht. Beide spielen in derselben Liga.

Das letzte Aufeinandertreffen in der Regionalliga Nordost fand am 20. März im Sportforum Hohenschönhausen statt und endete Unentschieden 1:1. Das Hinspiel in Fürstenwalde am 28. September 2025 endete sogar torlos.

In der jetzt bevorstehenden Begegnung muss es am Schluss einen Sieger geben. Beide begegnen sich auf Augenhöhe, sodass eine spannende Auseinandersetzung erwartet werden darf. Nicht ausgeschlossen, dass es einen Nachschlag bis hin zur Entscheidung im Elfmeterschießen geben könnte.

Beide Mannschaften kennen sich wohl in- und auswendig. Der Abwehrchef der Dynamos Tobias Gunte spielte, bevor er zum BFC wechselte, zwei Jahre für die VSG. Vom BFC in den Berliner Süden wechselte Torwart Talent Malik Liao, der allerdings in der zurückliegenden Spielzeit nicht zum Einsatz kam. Eine Gemeinsamkeit haben beide Finalisten aufzuweisen. Die Saison verlief eher durchwachsen, die anvisierten Zielstellungen wurden nicht erreicht. Auf der Trainerbank im Finale werden auf beiden Seiten nicht die Verantwortlichen sitzen, mit denen die Saison begonnen wurden. Erst im März wurde Ersan Parlatan und sein Co. Trainer entlassen und durch Dan Twardzik und Björn Brunnemann interimsweise ersetzt. Der BFC Dynamo hatte sich bereits im Dezember 2025 von Dennis Kutrieb getrennt und durch Sven Körner ersetzt. Kutrieb hatte den BFC im vergangenen Jahr noch ins Finale geführt und konnte mit der Mannschaft den Pokal in die Höhe recken.

VSG-Trainer Dan Twardzik und Dynamo-Coach Sven Körner (v.l.n.r.) und alles was neben dem Platz zählt. Foto: Loredana Zafisambondaoky

Der BFC ist also Pokalverteidiger, während die VSG Altglienicke zuletzt 2022 in einem Endspiel stand und damals unter Trainer Karsten Heine gegen den Absteiger aus der 3. Liga, Viktoria Berlin, etwas unglücklich mit 1:2 verlor. An dieses Spiel sollten sie sich in Altglienicke nicht erinnern, sondern mehr an das Jahr 2020. Unter Corona-Bedingungen wurde damals im Jahnsportpark Viktoria sage und schreibe mit 6:0 in die Kabine geschickt. Auf die eigentlich obligate Pressekonferenz vor dem Finale hat der Veranstalter in diesem Jahr verzichtet. Stattdessen wurden Anfang Mai bei Teams zu einem Media-Day eingeladen. In einem Interview im Rahmen des Media-Days äußerte BFC-Trainer Sven Körner: „Wenn man die Saison betrachtet, ist eigentlich egal, wer Titelverteidiger ist. Das Ziel war, ins Finale zu kommen, und das Ziel ist, den Pokal zu verteidigen. Klar ist aber auch: Wir sind nicht der Favorit, sondern Altglienicke. Die haben eine Mannschaft mit sehr vielen, höherklassig erfahrenen Spielern. Und klar, wir haben eine Mannschaft mit extrem großem Potenzial. Trotzdem ist in diesem Spiel alles möglich, am Ende ist es ein 50:50-Spiel.“

Gelingt dem BFC Dynamo die Pokalverteidigung oder darf Altglienicke sich freuen? So gemütlich wie beim Media-Day bei Bier und Bratwurst wird es nicht zugehen. Das Mommsenstadion dürfte wie im vergangenen Jahr wieder gut gefüllt sein. Der BFC hat von allen Berliner Vereinen nach Union und Hertha wohl immer noch die größte Zugkraft, was den Verkauf von Eintrittskarten betrifft. Um 11:30 Uhr wird Schiedsrichter Sven Schröder mit seinen Assistenten Johann Schwarz, Florian Alexander Meer und Benjamin Pilgrim die Finalpartie eröffnen.

Hans-Peter Becker

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BFC-Fans beim Pokalfinale 2025 im Mommsenstadion Titelfoto: Hans-Peter Becker

Das Finale um die Deutsche Meisterschaft im Wasserball kann beginnen

23. Mai 2026

Wasserfreunde Spandau 04 – W98 Waspo Hannover

Spielbeginn: Samstag, 16.00 Uhr

Spielort: Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, Sachsendamm 11, 10829 Berlin

Seit Beginn der Erfolgsserie 1979 konnten Wasserfreunde Spandau 04-Männer bisher 91 nationalen Titeln gewinnen (38 Meister, 32 Pokal, 21 Supercup). In diesem Zeitraum waren die Berliner nur einmal, in einem Finale um die Deutsche Meisterschaft, nicht vertreten. 1993 schieden die Berliner im Halbfinale gegen Waspo Hannover aus.

Auch in dieser Saison stehen die Wasserfreunde Spandau 04 im Finale. In der Hauptrunde reichte es zwar nur zum dritten Tabellenplatz doch in zwei hart umkämpften Playoff-Halbfinals gegen den Zweiten ASC Duisburg wurde der Einzug ins Finale geschafft. (HF1 in Berlin 21:11, HF2 in Duisburg 15:14 nach 5-m-Werfen)

Seit 2017 ist dort W98 Waspo Hannover der Dauerrivale und hat sich dort im Laufe der Jahre zum aktuellen nationalen Spitzenteam entwickelt.
Mit dem Auftakt der Best-of-Five-Serie ab dem 23. Mai stehen sich die beiden besten deutschen Teams zum 10. Mal in Serie gegenüber.

Hannover ist Favorit des Duells – national in der laufenden Bundesliga-Saison ungeschlagen, Supercup- und DSV-Pokalsieger. In den vier Begegnungen gegen Spandau war die Mannschaft von Trainer Aleksandar Radovic mehr oder minder deutlich überlegen, warf die Berliner im Pokal-Achtelfinale mit 17:12 aus dem Wettbewerb, siegte in der Bundesliga mit 20:13 und 11:7 und holte sich den Supercup mit 14:10. In den Viertel- und Halbfinal-Playoff Partien hatte der Titelverteidiger gegen die SG-Neukölln und die White Sharks Hannover wie erwartet keinerlei Probleme.

Die Berliner werden es den Hannoveraner schwer machen, so Spandau Coach Marin Restovic. Unser junges Team hat hart für dieses Finale gearbeitet. Wir konnten unsere Leistungen im Laufe dieser Saison Schritt für Schritt steigern. Dabei durchliefen wir auch einige Täler. Wir wollen alles dafür geben, die letzte Möglichkeit zu nutzen, in dieser Saison einen Titel zu gewinnen.

Fortsetzung Serie:
Finale 2 27.05.2026 Spielbeginn: 19:00 Uhr – Volksbad Limmer Hannover
Finale 3 30.05.2026 Spielbeginn: 18:00 Uhr – Volksbad Limmer Hannover
Finale 4 03.06.2026 Spielbeginn: 19:00 Uhr – Berlin SSH falls notwendig
Finale 5 06.06.2026 Spielbeginn: 18:00 Uhr – Volksbad Limmer Hannover falls notwendig

Peter Röhle/Wasserfreunde Spandau 04

Union verabschiedet sich anständig und Hertha einfach blamabel

Der letzte Spieltag einer Saison ist das Resultat der Vorangegangenen, einige Entscheidungen sind knapp, für besondere Spannung ist gesorgt. 

Für die Berliner Proficlubs war es, zum Glück, nicht mehr spannend. Sie standen jenseits von Gut und Böse. Während der 1. FC Union seine Interimstrainerin Marie-Louise Eta würdig verabschieden konnte und ihr einen Sieg bescherte, blamierte sich Hertha bis auf die Knochen. Nichts Neues bei der Alten Dame, wenn es darauf ankam, standen nur Versager auf dem Platz. Dass es anders geht, mit Mentalität die eine oder andere fehlende Qualität im Kader wettgemacht werden kann, wurde in Gelsenkirchen bewiesen oder in Elversberg. Zum Trost der Verantwortlichen in Westend, es geht noch schlechter. Fortuna Düsseldorf war mit ähnlicher Zielsetzung wie die Hertha in die Saison gestartet, oberes Tabellendrittel und Aufstieg. In Düsseldorf mutierte das Vorhaben zu einem kompletten Desaster, während Hertha einen neuen Anlauf nehmen muss. 

Nichts Neues also im Berliner Profifußball. Während die BR Volleys, die Eisbären, die Füchse und Alba reüssieren können, ist es im professionellen Fußball eher ein Trauerspiel. Beneidenswert sind diejenigen, die ihr Herz an den Amateurfußball verschenkt haben. Bis zur 5. Liga gilt der gute alte Fußballgrundsatz, nach dem Spiel ist vor dem Spiel oder geht raus und spielt Fußball.

In Köpenick und in Westend stehen jetzt gründliche Analysen zum Saisonverlauf an. Es kann nur besser werden. In der nächsten Saison gibt in der 2. Bundesliga wieder ein Berlin-Brandenburg-Derby. Der FC Energie Cottbus hat es nach langer Abstinenz wieder in die zweithöchste Spielklasse geschafft und wird die Alte Dame fordern. Der 1. FC Union darf sich bei Hertha erkundigen, wo am besten in der Nähe von Elversberg übernachtet werden kann. 

Hans-Peter Becker  

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Aufstieg und Meisterschaft

Der BFC Meteor 06 in der Berlin-Liga

Ein Freitagabend (15.05.2026) in Blau-Gelb. Der BFC Meteor 06 aus der Landesliga 2 hat sich vorzeitig den Meistertitel gesichert. Nach mehr als 50 Jahren kehrt der Club aus dem Wedding in die oberste Berliner Spielklasse zurück – damals hieß diese noch Regionalliga. Das 1:0 (0:0) gegen Verfolger und Tabellenzweiten Köpenicker SC war hart erkämpft. Torschütze Demba Mendy ließ sich feiern. Wie so oft in dieser Spielzeit reichte den Meteoren ein knapper Vorsprung zum Erfolg und nun Aufstieg in die Berlin-Liga.

Vor mehr als 300 Zuschauern – darunter viele mit freiem Eintritt – fand dieser Abend seinen Abschluss mit Paukenschlägen und Anfeuerungsrufen der jüngeren Meteore auf der Gegengeraden. Chancen zur Führung gab es für beide Teams bereits im ersten Abschnitt, wobei die sich aufseiten der Hausherren eher durch Standards ergaben.

Dem großen Willen und der sich steigernden Einsatzbereitschaft der Mannschaft des Tabellenführers hatten die Gäste in der Endphase nicht mehr viel entgegenzusetzen. Die mehr als fünfminütige Nachspielzeit fand ihren Abschluss in einem Platzsturm der Anhänger, einer einzigen großen Jubeltraube und dem üblichen Trikotwechsel zu einem Shirt mit der Aufschrift „Meister der Landesliga“. Und – als wäre es damit nicht schon genug – musste das Abbrennen von gelben und blauen Fackeln (die Clubfarben Meteors) ebenso ganz Wedding und Gesundbrunnen zeigen: Berlin-Liga wir kommen.

Text und Fotos: © Frank Toebs

Nike-Youth-Cup nur mit einer Partie

Kurzfristige Absagen im Landespokal-Finale sorgen für Verdruss

Die Frage, warum 1972 beim Pokalwettbewerb der C-Jugend in Berlin (West) zwei Teams zu Siegern erklärt wurden, ist nicht mehr ohne Weiteres zu beantworten. Damals teilten sich Berliner Amateure und Rapide Wedding die Trophäe. Weshalb der Finaltag 2026 zu Christi Himmelfahrt um den Nike Youth Cup derartig ausgedünnt angesetzt werden musste, ist leichter zu klären. Hier traten nach Absagen für D- und C-Jugend nur die beiden Berliner Top-Teams vom 1. FC Union und Hertha BSC an.

Für die D-Jugend sollten Frohnau oder Viktoria Mitte sich mit Hertha BSC messen. Wegen eines noch laufenden Verfahrens vorm Verbandsgericht konnten sich beide Mannschaften die Anreise am Donnerstag sparen. Pikant an der Sache: Eine peinliche Fehleinschätzung der Spielregeln beim Entscheidungsschießen im Halbfinale. Statt der erforderlichen fünf Schützen sollen – vom Unparteiischen und Verbandsoffiziellen vor Ort unbemerkt – nur drei zum Elfmeterschießen angetreten sein. Nun soll erst zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt über den Einspruch abschließend geurteilt werden. Wohl eine herbe Enttäuschung für alle beteiligten jungen Fußballer.

Die weitere Stornierung eines ebenfalls zuvor per Elfmeterschießen entschiedenen Halbfinales der C-Jugend zwischen Stern 1900 und SC Staaken (8:9) erfolgte nur Stunden vor dem Finale. Ein wohl einmaliger Vorgang. Der Gegner Viktoria 89 stand fest. Hier hatte man sich nach einem Sport- und Verbandsgerichtsurteil auf den eigentlichen Verlierer Stern eingestellt. Was war der Grund für die Reklamation? Bernd Fiedler aus dem Stern-Vorstand: „Die Verfahrensordnungen sollten für alle gelten. Ab dem 1. Januar 2026 sind aktualisierte Fotos in den digitalen Spielerpässen der Kinder und Jugendlichen zwingend vorgeschrieben. Das wurde beschlossen. Wir wurden auf einen Mangel beim SC Staaken aufmerksam. Daher legten wir Einspruch ein.“

Die Organe des Berliner Fußball-Verbandes (BFV) konnten jedoch laut Auskunft des Präsidialmitgliedes Frank Schröder die ausführliche schriftliche Gegenposition der Staakener nicht innerhalb einer derartig kurzen Zeit beurteilen. „Das Verbandsgericht wird erst demnächst ein Urteil fällen können. Dass die Jugendlichen vermutlich ratlos das Geschehen beobachten, kann ich verstehen. Das Endspiel im vorgesehenen Rahmen im Werner-Seelenbinder-Sportpark verpasst zu haben, ist nicht schön“, teilte Schröder Sportick.eu mit. An derartig kurzfristige Absagen im Berliner Landespokal-Finale der Jugend kann sich Schröder auch nicht erinnern. „Nur während der Corona-Pandemie fiel einiges aus. Die A-Jugend spielte dann damals unter Ausschluss der Öffentlichkeit, damit für den überregionalen Pokalwettbewerb ein Berliner Team gemeldet werden konnte.“

Im einzig verbliebenen Endspiel am Nachmittag des Feiertages setzte sich die U17 vom 1. FC Union gegen den Nachwuchs des Zweitligisten Hertha BSC mit 2:1 durch. Auch hier ging es zunächst nicht den gewohnten Gang: Ein Gewitter zwang zur Unterbrechung nach einer Viertelstunde. Ein Handspiel im Strafraum mit anschließendem Elfmeter hätte nach etwa einer Stunde (bei 80 Minuten Spielzeit) die Vorentscheidung beim Spielstand von 2:1 bedeuten können. Die Eisernen vergaben vor etwa 1.050 Zuschauern die große Chance, konnten aber die bis zum Ende vehementen Angriffe der Blau-Weißen abwehren. An Stelle der enttäuschenden Union-U19 im Finale einen Tag zuvor, sicherten sich nun die jüngeren Akteure der Köpenicker den Pott.

Text und Fotos: Frank Toebs

Spieldaten

Finale U 17 14.05.2026

1. FC Union Berlin: Gagzow – Wojnowski, Schippeinz, Pliquett, Etobie Epie – Vulin, Badem (78. Minute Zunk), Sorg (51. Kluck), Ahrens (84. Lauricella), Sonntag (73. Trill) – Matjani

Hertha BSC: Ballwanz – Authman, Diallo, Aliu, Wosnitza, Bajars – Mrohs, Salman, Grothe – Ali, Brumm

Tore: 0:1 Wosnitza (19. Minute), 1:1 Schippeinz (49.), 2:1 Badem (55.)

Sensationsfinale im Nike-Youth-Cup

Im Entscheidungsschießen glänzt BSC-Torwart Sahin

Wenn ein Spieler zum „Man oft the Match“ gekürt wird, der nur wenige Minuten auf dem Feld stand, muss sich etwas Ungewöhnliches ereignet haben. So geschehen am Mittwochabend vor Himmelfahrt. Im Berliner Landespokalfinale der A-Jugend (U19) zwischen dem 1. FC Union und dem Berliner SC stand es nach regulärer Spielzeit und fünf Minuten Extrazeit 1:1. Derweil kam es kurz vor dem Abpfiff zu einer spielentscheidenden Auswechslung. Der gute BSC-Torwart Richard Radler war seinem Trainer anscheinend nicht gut genug für´s anstehende Elfmeterschießen.

Der nun folgende Aliyar Sahin muss in den Reihen seiner Kameraden wohl als Elfmeterkiller einen Ruf erlangt haben. Zweimal parierte er sicher die Schüsse der Unioner Akteure. Als dann Inem Bassey vor 1.104 zahlenden Besuchern seinen Elfmeter im zweiten Anlauf verwandelte, war die Sensation beim 5:3 (n. E) perfekt. Statt der viel höher gehandelten Stars aus dem Nachwuchs des Bundesligisten heißt der Cupgewinner 2025/26 Berliner SC, der Regionalligist.

Der diesjährige Wettbewerb wurde im Werner-Seelenbinder-Sportpark ausgetragen. Hier bot sich den Teams eine Atmosphäre, die in den vergangenen Jahren – im größeren Poststadion in Moabit – vermisst wurde. Die etwa gleich stark vertretenen Anhänger beider Mannschaften waren engagiert dabei. Als der BSC etwa fünf Minuten vor Ende die Führung durch Frank Junior Uzor erzielen konnte, schien bereits die Vorentscheidung gefallen. Doch Union kam nach einem Freistoß noch einmal zurück. Leon Prosche erzwang den Ausgleich in der 89. Minute. Weil es in diesem Wettbewerb keine Verlängerung gibt, kam es gleich anschließend zum Entscheidungsschießen – wie erwartet, auf der nicht von Zuschauern besetzten Waldseite des Platzes. Nicht zu verwechseln mit der Waldseite im Stadion an der Alten Försterei.

Der Underdog war sehr defensiv in die Begegnung gegangen, erst allmählich trauten sich die Spieler auch einmal über die Mittellinie. Das geringe Chancenplus des Favoriten deutete bereits in der torlosen ersten Halbzeit darauf hin, dass der Matchplan der Wilmersdorfer aufgehen könnte. Die Eisernen fanden auch in Hälfte zwei kaum Mittel, um Radler im Tor des BSC zu bezwingen. Ein Unioner, der einen der Elfmeter verwandeln konnte, überlegte nach der Niederlage, ob vielleicht sein Team „zu überheblich die Begegnung angegangen“ haben könnte. Vor den Augen der entscheidenden Mitarbeiter aus dem Jugendstab der Unioner kann die Niederlage durchaus als blamabel angesehen werden. Das war zu wenig für Nachwuchsspieler, die kaum einen Tag Training auslassen, auf eine Profikarriere hoffen.

Der ab der neuen Spielzeit (1. Juli 2026) bei der Union-A-Jugend tätige Jens Härtel ist als Ex-Cheftrainer bei Erzgebirge Aue, Eintracht Braunschweig, Hansa Rostock und 1. FC Magdeburg auch in Berlin beim Ex-Klub FCU bekannt. In Vertretung für die bekanntlich als Interimstrainerin in der 1. Mannschaft der Eisernen eingesetzte Marie- Louise Eta saß am Mittwochabend Daniel Schulz auf der Trainerbank. Die Sensation konnten alle nicht verhindern, denn Coach Dominik Ludwig vom Berliner SC hatte sein Team intelligent eingestellt. Aus einer meist sicheren Defensive entwickelte es nach und nach eine Gleichstellung, die beinahe schon ohne Entscheidungsschießen zum Sieg verholfen hätte. „Wir haben bereits die Teilnahme als Erfolg verbucht. Dass es zu mehr gelangt hat, ist wirklich sensationell“, sagte Ludwig – während bei Union sichtbar einige Tränen flossen. Parallel posierte der Mann des Tages Aliyar Sahin mit seiner Mutter noch für die Fotografen.

Text und Fotos: Frank Toebs

Spieldaten

1. FC Union Berlin: Welsand – Kühling, Prosche, Mewes (46. Barry), Bohn (82. Wilp) – Sliskovic, Sakoufakis, Güther (62. Blaszczak), Adesiyan (85. Bogdanov) – Gray (62. Engel), Bogdanov (71. Ali) 

Berliner Sport-Club: Radler (90. Sahin)– Bouraima, Bönki, Hakim, Ludwig – Gafar, Uzor, Famson – Korbosli (63. Dedelow), Bassey, Blessing  

Tore: 0:1 Uzor (85.), 1:1 Prosche (90.) 

Elfmeterschießen: 2:1 Sliskovic,2:2, 2:3, 2:4, 3:4 Adesiyan, 3:5  

Fotogalerie von Frank Toebs

Spannender Kampf gegen den Abstieg in der Bundesliga

Vorschau auf den 34. Spieltag der Bundesligasaison 2025/26

Der vorletzte 33. Spieltag bescherte eine bisher einmalige Konstellation im Abstiegskampf: Drei Mannschaften mit je 26 Punkten! St. Pauli hat mit der „Roten Laterne“ ein Torverhältnis von 28:57. Das ergibt eine Tordifferenz von minus 29. Über dieselbe Differenz verfügt auch Heidenheim mit 41:70. St. Pauli hat in der Saison tatsächlich nur 28 Tore erzielt, somit die schlechteste Trefferquote aller Bundesligisten. Heidenheim hat zwar 14 Tore mehr erzielt, dafür aber die schlechteste Abwehr, ließ 70 Gegentreffer zu. Momentan hat der VfL Wolfsburg den Relegationsplatz 17 inne. Doch am 34. Spieltag heißt eine Partie St. Pauli vs. VfL Wolfsburg und Heidenheim spielt gegen Mainz 05. Bis Platz 15 sind alle gerettet. Die drei punktgleichen Vereine auf den Plätzen 16, 17 und 18 müssen Abstieg und Relegation unter sich aus machen. Möglicherweise entscheidet sogar das Torverhältnis über den Abstieg oder Relegationschance. So bitter das auch sein mag.

Was Heidenheim in den letzten Spielen vollbrachte, kann ein kleines Wunder genannt werden. So auch der 3:1 Sieg zuletzt in Köln. Mainz ist auf Platz 10 mit 37 Punkten gesichert und spielt nur für die Geldrangliste. Die Plätze für das internationale Geschäft sind nicht mehr zu erreichen. Heidenheim kann sich durchaus im Heimspiel noch einmal belohnen, St. Pauli spielt zu Hause gegen Wolfsburg und beide müssen, wie Heidenheim, alles auf Sieg setzen. Sollte das Spiel auf St. Pauli unentschieden enden und Heidenheim gewinnen, wäre beide im Fahrstuhl abwärts in Liga Zwei. Am besten man gewinnt vor eigener Kulisse. Wolfsburg ist unter Dieter Hecking, wieder einigermaßen in die Spur gekommen und St. Paulis Sturm ist mit nur 28 Toren in bisher 33 Spielen nur ein laues Lüftchen.

Der VfL bot gegen Bayern eine ansprechende Leistung, so fragen sich nicht nur die Experten, wie kann eine Mannschaft mit solchen Qualitäten und Spielern überhaupt auf dem 16. Tabellenplatz landen? Wolfsburg spielte den Deutschen Meister Bayern in der ersten Halbzeit förmlich an die Wand, vergaß „nur“ das Toreschießen, zumindest bei vier bis fünf Großchancen. Halbzeit 0:0.

Wäre bloß nicht die 56. Minute und Michael Olise mit einem Sonntagsschuss am Samstagnachmittag gewesen – das Traumtor zum 0:1 – gleichzeitig das Endergebnis. Glück und Pech lagen wieder einmal dicht beieinander. Die Bayern wollten keine Wettbewerbsverzerrung zulassen und nahmen zur Pause zwei Wechsel vor und alles ging wieder seinen gewohnten Gang.

Der Abstiegskampf ist spannend. In einem Monat schauen wir ja nur noch zur Weltelite und drücken Deutschland die Daumen. Bayern München wurde wieder einmal vorzeitig Deutscher Meister und Borussia Dortmund Vizemeister (3:2 gegen Eintracht Frankfurt). Ja, die Eintracht kriselt. Häufig wurde schon gefragt, ob der Trainer zum letzten Spiel gegen Stuttgart noch am Rand stehen oder auf der Bank sitzen wird. Für die Champions League hat es heuer nicht gereicht und der aktuelle 8. Tabellenplatz reicht auch nicht für Europa. Die Frankfurter müssten schon gewinnen, das könnte für Europa reichen, vorausgesetzt Freiburg verliert gegen Leipzig.

Christian Zschiedrich

Foto: © Hans-Peter Becker

Sechs Punkte Wochenende für den Berliner Profifußball

Volle Punktzahl für den Berliner Profifußball am vorletzten Spieltag der Saison, geht doch, wenn es um nichts mehr geht. Hertha besiegt vor der immer noch stattlichen Kulisse 44.621 Zahlenden die Spielvereinigung Greuther Fürth, trotz Unterzahl seit der 32. Spielminute mit 2:1. Der Spezialist für unbeabsichtigte glatt rote Karten Josip Brekalo bescherte seinen Mannschaftskameraden den einen oder anderen Laufweg mehr. Daumen hoch für die Moral der „Alten Dame“ im letzten Heimspiel der Saison, so darf man sich verabschieden. Vor dem Spiel wurden fünf Spieler verabschiedet, die kein neues Vertragsangebot erhalten hatten. Darunter auch Toni Leistner, der zunächst skeptisch von den Hertha-Fans beäugt, wegen seiner Vergangenheit beim 1. FC Union, nun als Gesamtberliner Idol emotional verabschiedet wurde. Er selbst wäre wohl gern geblieben. Im August wird er 36 Jahre alt, Hertha setzt mehr auf jüngere Spieler.

Der Sieg über die stark abstiegsgefährdeten Fürther ist hoffentlich ein positives Signal für die Zukunft. Am letzten Spieltag müssen die Herthaner in Bielefeld ran, die ebenfalls noch für den Klassenerhalt kämpfen. Mal sehen, was das wird. Für die nächste Saison kann ich mich nur Frank Lüdecke anschließen, „Hertha muss mehr Schalke wagen“!

Mehr wagen muss auch der 1. FC Union. Urs Fischer und seine Mainzer ermöglichten der Trainerin Marie-Louise Eta den ersten Sieg in der Bundesliga. Nennen wir ihn historisch. Neben den Fußbällen brachten die mitgereisten Ultras der Eisernen Tennisbälle ins Spiel und sorgten für eine Spielunterbrechung. Sie protestierten gegen Spielansetzungen am Sonntag und der späten Anstoßzeit 19:30 Uhr. Der Löwenanteil für die Vereinskasse wird nun einmal über die TV-Gelder eingenommen. Wer das Geld gibt, bestimmt eben welche Musik gespielt wird. Insgesamt sechsmal mussten die Eisernen in dieser Saison auswärts antreten und dabei kamen die Schlachtenbummler auf 7.000 Kilometer im Auto, Bus oder Bahn.

Wenigstens wurden die Auswärtsfahrer mit einem Sieg belohnt, das war in der laufenden Saison schließlich nicht oft der Fall. (5 Siege und 2 Unentschieden bei den 17 Auswärtsauftritten) Noch ein Spieltag, der FC Augsburg kommt in die Alte Försterei, dann regiert wieder einmal das Prinzip Hoffnung, es kann nur besser werden. Nach der Saison ist vor der Saison.

Hans-Peter Becker

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